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20Okt/10Off

Bayern vs. Cluj – FCB siegt mit Glück

Am dritten Spieltag der Championsleague-Vorrunde in der Gruppe E empfing der FC Bayern München den rumänischen Club CFR Cluj. Durch einen glanzlosen Sieg verteidigte der deutsche Rekordmeister seine Tabellenführung und baut den Vorsprung auf nun sechs Punkte auf. Ebenfalls positiv aus deutscher Sicht, ist der Sieg des FC Basels gegen den AS Rom. Die Bayern haben somit insgesamt neun Punkte, alle anderen Konkurrenten in der Gruppe jeweils nur drei Punkte, auf ihrem Konto und befindet sich auf bestem Wege sich für die nächste Runde zu qualifizieren.
Im Spiel gestern jedoch, ließen die Bayern trotz enorm vielen Ballbesitzes nicht viel Fussballkunst sehen. Obwohl Luis van Gaal dieses mal zwar Bastian Schweinsteiger von Beginn an brachte, war seine Mannschaft immer noch sehr stark durch verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt. Ribery, Robben und van Bommel fehlten, was dem Spiel der Bayern deutlich anzusehen war. Die Zuschauer wurden Zeugen vieler individueller Fehler, so wurden Pässe und Flanken meist schlampig gespielt, und konnten einfach von der gegnerischen Abwehr abgefangen werden. Das Kombinationsspiel war häufig stümperhaft und lies den letzten tödlichen Pass meist aus.
Die Gäste konzentrierten sich die meiste Zeit auf die Verteidigung und so wundert es, dass die Rumänen in Führung gingen. In der 21. Minute erspielten sich die Gäste ihre erste gute Gelegenheit, sieben Minuten später köpfte Cadu nach einem Freistoß den Ball ins Netz.
Doch nach dem Rückstand half den Münchnern der altbekannte Bayern-Dusel.
Kroos bringt den Ball herein, und trifft das Knie von Cadu. Vom Knie des Mannes, der eben noch die Führung für seine Mannschaft erzielt hatte, prallt der Ball ins eigene Tor.
Nur ein paar Minuten später machte es Panin seinem Kollegen nach, und lenkte ebenfalls mit dem Knie, einen Eckball von Badstuber ins eigene Tor.
Die Bayernführung war, obwohl geschenkt bekommen, nicht ganz unverdient, da die Gäste so gut wie garnichts für die Offensive taten.
In der Zweiten Halbzeit war das Spiel genauso langweilig. Die Bayern machten nichts aus ihrem Ballbesitz, die Rumänen standen stets sehr weit zurückgezogen.
Erst in der 77. Minute erzielte der zuletzt starke Mario Gomez,mit erneuter Schützenhilfe der Abwehr des CFR Cluj, die vermeintliche Entscheidung.
Doch fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, kommen die Gäste noch einmal zurück. Durch eine ansehnliche Kombination erspielten sich die Rumänen eine Chance, die Culio nutzte.
Dank des Anschlusstreffers entkeimte noch einmal Hoffnung in den Spielern aus Rumänien und so warfen sie alles nach vorne. Der FC Bayern wackelte in dieser letzten Spielphase gewaltig, konnte sich aber über die verbliebenen Minuten retten.
Das Rückspiel findet in zwei Wochen, in Rumänien statt.

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17Okt/10Off

1. Bundesliga – 8. Spieltag

Wolfsburg – Leverkusen

Wolfsburg ging schon früh in Führung. Nach einem Fehler von Adler bleiben die weiss-grün gekleideten Wolfsburger in Ballbesitz, Grafite spielt den Ball in den Straftraum und findet mit etwas Glück Diego, der locker einschiebt. 1:0 in der neunten Minute. Trotz der Führung blieben die Niedersachsen in der ersten Hälfte spielbestimmend und erarbeiteten sich weitere gute Tormöglichkeiten. Obwohl es Leverkusen nie gelingt für Entlastung zu sorgen, schafft es die Werkself ohne weitere Gegentore in die Pause. Nach Wiederanpfiff zeigt sich das selbe Bild, Wolfsburg macht das Spiel, Leverkusen wirkt verunsichert. Das 2:0 durch Grafite in der 68. Minute ist die logische Konsequenz.
Kurz nach dem zweiten Gegentor reagierte Trainer Heynckes und bringt Rolfes für Reinartz. In der 72. Minute trat Vidal zum indirekten Freistoss an. Wolfsburgs Ersatzkeeper Hitz verschätzte sich und griff ins leere, wodurch es für Rolfes einfach wurde mit seiner ersten Ballberührung den Anschlusstreffer zu machen. Nur zwei Minuten später war es wieder Rolfes, der die gegnerische Innenverteidigung im Strafraum beschäftigte und so einen Handelfmeter herausholte, den Vidal mit etwas Glück verwandelte. Nur fünf Minuten sind nach der Hereinnahme von Rolfes vergangen und das Spiel wurde gedreht.
Wolfsburg wirkte danach geschockt und Leverkusen spürte, dass es hier noch mehr zu holen gab.
Nach einem Eckstoß für Leverkusen stimmte die Zuordnung im Strafraum nicht und es ist wieder Rolfes, der dies Ausnutzt und den Ball aus sehr kurzer Distanz per Kopf über die Linie bringt. Rolfes wird zum absoluten Matchwinner, er drehte das Spiel fast im Alleingang und Wolfsburg steht nach einer zunächst guten Leistung mit leeren Händen da.

FC Bayern München – Hannover 96

Das 250. Spiel in der Allianz-Arena wird für den, zur Zeit hinter seinen Erwartungen zurückliegenden, FC Bayern zur Pflichtaufgabe. Nach verpatztem Saisonstart stehen die Münchner nur im Mittelfeld der Tabelle, Hannover 96 hingegen befindet sich in Top-Form und steht vor der Partie auf dem dritten Tabellenplatz. Die Münchner sind durch enormes Verletzungspech geplagt, Ribery, Robben, Schweinsteiger und Kapitän van Bommel fehlen Verletzungsbedingt und trotzdem sind sie zum Siegen verdammt um den Abstand auf die oberen Tabellenplätze nicht noch weiter zu vergrößern.
Bayern Trainer Luis van Gaal entschied sich zum ersten Mal seit langem dazu, Mario Gomez von Beginn zu Bringen. Der 35-Millionen Flop-Einkauf, der auch schon am vergangenen Dienstag im Nationaltrikot erfolgreich war, merkte man von Beginn an, dass er seine Chance nutzen will.
Von schönen Offensivaktionen war jedoch zunächst nichts zu sehen. Das Pressing der Niedersachsen unterband die Angriffsbemühungen der Hausherren zwar erfolgreich, eigenen Antrieb in Richtung gegnerisches Tor liessen die Hannoveraner jedoch auch nicht sehen und so fiel das Kopfballtor zum 1:0 von Gomez in der 21. Minute eher überraschend. Die Bayern sind bis zur Pause zwar die etwas bessere Mannschaft, schaffen es allerdings nicht die absolute Dominanz aufzubauen, was auch daran liegt, dass Hannover einsatzfreudig und laufstark das Münchner Spiel stört. In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Bayern zwar mehr gute Torgelegenheiten, insbesondere nach der Hereinnahme von Schweinsteiger in der 65. Minute, dass Entscheidungstor fiel jedoch erst in der 77. Minute. Wieder war es Mario Gomez, der den Ball sehenswert ins Netz brachte. Doch Gomez wollte noch mehr und machte mit einem Kopfballtor nach schöner Flanke von Müller den Hattrick perfekt. Ein historisches Spiel, denn nicht nur die Allianz-Arena feiert ihr Jubiläumsspiel, auch ein Treffer von Mario Gomez hatte in den vergangenen Monaten Seltenheitswert.

FC Schalke04 – VfB Stuttgart

Bei der Nennung der Mannschaften dieses Duells erwartet man eigentlich ein Spiel um die Champions-League-Plätze beim Blick auf die Tabelle fällt allerdings auf, dass hier der 17. gegen den 18. spielt. Nach einem völlig katastrophalem Saisonstart beider Mannschaften wollen beide die Trendwende in einem Kellerduell auf Höchstniveau schaffen. Die Stuttgarter hatten in der vergangenen Woche ihren Cheftrainer Gross beurlaubt, er wurde durch den bisherigen Assistenztrainer Jens Keller ersetzt. Die Veränderung auf der Trainerposition der Schwaben schien zunächst Wirkung zu zeigen, die Schwaben agierten selbstbewusst und kombinationssicher, und so war das Führungstor der Roten in der 15. Minute durch Gebhart absolut verdient. Durch den Rückstand wurden Königsblauen aufgeweckt und kamen fortan öfters vor den Kasten von Nachwuchskeeper Ulreich. Der VfB blieb jedoch durch Konter gefährlich und hatte in der 26. Minute auch noch Pech, als ein regulärer Treffer von Nationalspieler Cacau aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde.
Nur kurze Zeit später fiel dann der Ausgleich nach einem Eckball durch einen Volleyschuss von Edu. Bis zur Pause ließen es beide Teams etwas ruhiger angehen und es fielen keine weiteren Tore. Nach dem Seitenwechsel waren nicht mehr die Schwaben am Drücker, sondern Schalke04. Die Mannschaft mit dem roten Brustring auf dem Trikot, konzentrierte sich aufs Verteidigen gegen die nun druckvoll aufspielende „Knappen“. Allerdings reichte den Stuttgartern ein schöner Konter um erneut in Führung zu gehen. Der kurz zuvor eingewechselte Harnik läuft auf der rechten Seite der Schalker Abwehr davon und verwandelt das Zuspiel von Träsch.
Doch die Stuttgarter hatten erneut Pech. Hatte das Schiedsrichtergespann zuvor noch ein Foulspiel der Schalker im eigenen Strafraum übersehen, erkannte es nun den Schubser von Tasci im Strafraum der Schwaben. Schiedsrichter Meyer zeigte auf den Punkt und Huntelaar sorgte für den erneuten Ausgleich in der 80. Minute. Die letzten zehn Minuten verliefen Turbulent, Schalke 04 wollte den Sieg erzwingen, Stuttgart konterte gefährlich, ein weiterer Torerfolg war jedoch beiden Mannschaften vergönnt. Die Punkteteilung hilft keiner der Mannschaften weiter, die guten Leistungen beider Teams macht allerdings Hoffnung auf eine baldiges Verlassen des Tabellenendes.

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28Sep/10Off

1. Bundesliga – 6. Spieltag

Werder Bremen – Hamburger SV 3:2

Die Hamburger kamen besser ins Spiel und störten ihre Gegner früh. Torchancen entstanden zunächst jedoch kaum da das letzte Zuspiel meist zu unpräzise ausgeführt wurde. In der 21. Minute vergibt van Nistelrooy die Chance zur Führung nur knapp. Die Antwort der Bremer folgt prompt. Nach einem Konter zieht Marin aus kurzer Entfernung und aus spitzem Winkel ab. Unglücksrabe Guy Demel fälscht den Ball unhaltbar ab. Nur vier Minuten später besorgt Hugo Almeida per Kopf das 2:0 nach einem indirekt Freistoss. Erst nach dem Rückstand erspielen sich die Hamburger gute Torchancen, der eingewechselte Pitroipa belebte das Spiel. So war es auch der Mann aus Burkina-Faso, der van Nistelrooy den Ball zum Anschlusstreffer vorlegte. Van Nistelrooy macht das erste Hamburger Tor der Partie mit der Hacke. Genau wie Bremen zuvor erfolgt der Doppelschlag innerhalb nur weniger Minuten. Wieder ist es der starke Pitroipa, der nach einer Ecke aus gut 25 Metern an den Ball kommt, abzieht und genau ins lange Eck trifft. Keine Chance für Wiese.
In dieser Phase sah es so aus, als würden die Hamburger als Sieger vom Platz gehen. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zerstört Almeida, nach Vorlage von Neuzugang Wesley, den Traum von drei Punkten des HSV.

FC Bayern München – FSV Mainz 1:2

Bereits in der 15. Minute blamiert sich die Bayernabwehr. Nach einem Ballverlusst in der eigenen Hälfte verlädt Holtby den bayrischen Innenverteidiger van Buyten und spielt einen Querpass auf Allagui. Der tunesische Nationalspieler bleibt cool und schiebt den Ball mit der Hacke über die Torlinie.
Die Bayern wirken daraufhin geschockt und lassen die Mainzer ihr Spiel machen. Erst im letzten Drittel der ersten Halbzeit nehmen die Bayern den Kampf an und erlangen den Ausgleich: Nach langem Ball von van Bommel möchte Svensson aus ungefähr 25 Metern den Ball an seinen Torwart köpfen. Der Mainzer Schlussmann Wetklo steht jedoch weit vor dem eigenen Kasten und hat keine Chance mehr an den Ball zu kommen. Eigentor Svensson, mit 1:1 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit machen ausschliesslich die Bayern das Spiel. Man merkt, dass sich die Münchner nicht mit einem Punkt zufrieden geben wollen. Zum Torerfolg kommt jedoch nur noch der Tabellenführer aus Mainz. Youngster Andre Schürrle tanzt mit zwei gegnerischen Verteidigern an der Strafraumgrenze und schafft es den Ball auf den gut positionierten Szalai zu passen. Szalai steht mit dem Rücken zum Tor, stoppt den Ball und schiesst ihn aus der Drehung direkt in den Winkel.
Achtzehn Punkte nach dem sechsten Spiel für die Mainzer! Tabellenführung mit drei Zählern Vorsprung. Und die Bayern?
Der Rekordmeister, der den Titelgewinn stets als eine Art heilige Pflicht ansieht, steht mit acht Punkten auf Platz neun.

FC Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach 2:2

Die Schalker legten den schlechtesten Saisonstart in der Vereinsgeschichte hin und sind in diesem Spiel zum Siegen verdammt. Die Vorzeichen der Gladbacher sind ähnlich, nach neun Gegentoren in den vorigen zwei Spielen sollen ausgerechnet heute, gegen Spieler wie Raul und Huntelaar drei Punkte her. Die Spieler aus Gelsenkirchen wirken zu Anfang der Partie nervös und lassen sich von den Gladbachern in der 14. Minute ausspielen. Benedikt Höwedes versucht noch den Ball im eigenen Strafraum zurück zu holen, geht jedoch viel zu ungestüm in den Zweikampf und verschuldet einen Elfmeter. Fohlen Kapitän Filip Daems lässt Schalke-Keeper Neuer keine Chance, 0:1!
Die Königsblauen zeigen jedoch eine Reaktion und machen in den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte ordentlich Druck, was Gladbach wiederum Gelegenheit zum kontern gibt. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit, führt Michael Bradley einen Konter mit einem schönen Linksschuss zum 2:0 Erfolg.
In Halbzeit zwei drängen die Schalker mit Wucht auf das Tor der Fohlen und sind bis zum Ende klar überlegen. Den Anschlusstreffer besorgt Huntelaar kurz nach Wiederanpfiff. Einige Minuten vor Schluss, gelingt dem spanischen Ausnahmestürmer Raul noch der Ausgleich.
Punkteteilung auf Schalke, der Revierclub schafft es auch im sechsten Spiel nicht die Abstiegsränge zu verlassen.

FC St. Pauli – Borussia Dortmund 1:3

Die Borussia bestätigt ihre gute Form und schlägt Aufsteiger St. Pauli mit 3:1. Die Verteidigung des Hamburger Kiezclubs steht in der Anfangsphase der Partie völlig neben sich, und so ist es für das gelb-schwarze Offensivduo Kagawa und Großkreutz leicht, dass 1:0 zu machen. Doch für St. Pauli ist es noch zu früh um aufzugeben. Hennings kommt mit etwas Glück im Strafraum der Dortmunder an den Ball und erzielt mit einem strammen Rechtsschuss den Ausgleich.
Trotz des Gegentores sind die Dortmunder über weite Strecken das bessere Team, wenn auch St. Pauli streckenweise richtig guten Fussball zeigt. Kurz nach Wiederanpfiff vergibt St. Pauli sogar die Chance auf die Führung, ein Fehler der sich kurze Zeit Später rächen sollte. Die Dortmunder zeigen eine schöne Kombination, die von dem stark aufspielenden Japaner Kagawa zum Abschluss gebracht wird. In der 61. Minute folgt die Entscheidung. Nach einem strammen Schuss von Lucas Barrios kann St. Pauli Keeper Kessler den Ball nicht festhalten und wird so zum Vorlagengeber für Großkreutz, der zum 3:1 abstaubt. Borussia Dortmund steht mit drei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz der Tabelle, die Aufsteiger aus dem Norden können mit ihrem zehnten Platz jedoch auch zufrieden sein.

Weiter Partien des Spieltages:

FC Köln : 1899 Hoffenheim 1:1
VfB Stuttgart : Bayer 04 Leverkusen 1:4
Eintracht Frankfurt : 1. FC Nürnberg 2:0
VfL Wolfsburg : SC Freiburg 2:1
1. FC Kaiserslautern : Hannover 96

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19Sep/10Off

Schalke 04 – 0 Punkte im 4. Spiel!

Die Schalker stehen in diesem 136. Revierderby mit dem Rücken zur Wand. Nach Null Punkten aus den ersten drei Ligaspielen und mit einem der wichtigsten Spiele des Jahres vor Augen, kann man als Zuschauer die Nervosität der Schalker fast schon fühlen. Die Dortmunder befinden sich in guter Form und möchten sich für die beiden Niederlagen in der vergangenen Saison rächen.
Die Partie beginnt verhalten, beide Teams gehen kein allzu großes Risiko ein. In der neunten Minute erhält Dortmund einen Freistoß aus dem Halbfeld, der hohe Ball findet Bender der den Ball ins Netz köpft, dabei jedoch knapp im Abseits steht. Die Gelb-Schwarzen wirken fortan aggresiver und nur zwei Minuten später setzt Subotic per Kopf den Ball, nach einer Flanke von Bender, an die Latte. In den folgenden zehn Spielminuten brennt es im Schalker Strafraum lichterloh. Alleine Neuers guten Paraden ist es zu verdanken, dass Schalke nicht schon in Rückstand gerät. Jedoch reicht es nicht aus einen starken Torwart zu haben um ein Fussballspiel zu gewinnen, so ist es dann Kagawa, der die überforderte Schalker Verteidigung ausdribbelt und schießt. Der Ball wird von Höwedes unhaltbar abgefälscht und landet im Kasten. Das Gegentor ändert nichts am Spielgeschehen. Dortmund macht Druck, Schalke wirkt, mit ausnahme von Neuer, als hätte sich jeder Spieler vor dem Spiel eine Familienpackung Schlaftabletten gegönnt. Nach ca. der Hälfte der ersten Spielzeit lautet das Chancenverhältnis 10:1.
Im letzten drittel der ersten Halbzeit nehmen die Dortmunder das Tempo etwas heraus, die Schalker bleiben allerdings ungefährlich.
Die zweite Halbzeit beginnt wenig spektakulär, beide Mannschaften neutralisieren sich, wobei die Schalker dem Kasten von Weidenfäller nun etwas näher kommen als noch in Hälfte eins. Die Hoffnungen der Schalker-Fans, werden in der 59. Minute erneut vom Japaner Kagawe zu Nichte gemacht. Nach einer Flanke von rechts wird der Nationalspieler völlig alleine gelassen und macht das 2:0. Doch für die Schalker kommt es zwei Minuten später noch dicker: Nach einem taktischen Foul sieht Plestan die gelb-rote Karte. In der 65. Minute wird die Schalker Abwehr durch eine schöne Kombination von Barrios, Großkreuz und Sahin demontiert. Der Schuss von Sahin trifft jedoch nur die Latte.
Der Rest des Spiels verläuft ruhig, um nicht zu sagen, dass sich den Zuschauern ein Bild der Langeweile arbeitet. Einzige Ausnahmen sind das 3:0 in der 86. Minute durch den eingewechselten Lewandowski nach einem Eckstoß, sowie drei Minuten der Anschlusstreffer der Königblauen, über den sich allerdings weder die Spieler noch die Anhänger freuen können.
Interessantes findet man erst wieder bei einem Blick auf die Historie: Noch nie hat Schalke die ersten vier Ligaspiele verloren. Im Jahre 1986 standen 0 Punkte nach drei Spielen auf dem Konto, am Ende der Saison stieg Schalke ab.

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19Sep/10Off

Bayern wieder torlos – Punkteteilung mit 1. FC

Die Kölner reisten zum vierten mal in die Allianzarena. In den drei Aufeinandertreffen zuvor, haben die Kölner kein Spiel verloren. Mit Podolski als Kapitän und Novakovic auf der Bank versucht Trainer Soldo diese Serie auszubauen.
Wie zu erwarten war, machen die Bayern das Spiel und Köln steht tief in der eigenen Hälfte. Bereits fünf Minuten nach Anpfiff deutet Ribery mit einem verpassten Volley aus kurzer Distanz an, auf welches Tor hauptsächlich gespielt werden soll. In der Anfangsphase spielt ausschließlich der FC Bayern, die Kölner schaffen es nicht für Entlastung zu sorgen.
Der erste Torschuss für die Rheinländer fällt erst in der zwanzigsten Minute. Aus ungefähr 25 Metern zieht Yalcin ab, der Ball geht allerdings ein gutes Stück am Münchner Kasten vorbei.
Obwohl sich das Spiel ausschließlich in der Kölner Hälfte abspielt und die Bayern häufig den Abschluss suchen, geht zum ersten Mal in der 40. Minute ein Schuss aufs Tor der Kölner. Klose testet mit einem wuchtigen Rechtsschuss Schlussmann Mondragon, der allerdings sicher abwehrt.
In der zweiten Halbzeit zeigt sich das selbe Bild. 21 von 22 Akteuren bekriegen sich in der Kölner Hälfte. Die Bayern suchen häufig den Abschluss, auch aus wenig viel versprechenden Positionen, die Kölner verteidigen diszipliniert.
In der 71. Minute wechselt Van Gaal Gomez für Klose ein. Nur einige Minuten später kommt es doch noch mal zu einer Szene, die von den Zuschauern schon als unmöglich angesehen wurde. Der Kölner Brecko tanzt die bayrische Innenverteidigung aus und zieht aus spitzem Winkel aus kurzer Distanz ab, Butt ist jedoch hellwach und pariert mühelos.
Es scheint so als hätten die Kölner erst nach dieser Chance erkannt, weshalb auf einem Fussballspielfeld zwei Tore stehen. Mit einem schönen Pass bringt Clemens den bis zur Grundlinie durchgelaufenen Ehret ins Spiel. Ehret flankt den Ball auf den völlig frei stehenden Freis, der den Ball aus ähnlicher Position wie eben Brecko aufs Tor bringt. Doch Butt ist noch nicht eingeschlafen und faustet den Ball weg.
In den letzten Minuten der Partie drängen die Münchner wieder auf die Führung, scheitern aber daran den Ball präzise aufs gegnerische Tor zu bringen. Die beste Chance der Bayern hat Ribery dann in der Nachspielzeit durch einen Freistoß. Aus gut dreißig Metern Entfernung legt der Franzose alles was er hat in einen Rechtsschuss, Mondragon hält mit Mühe, der Ball wird jedoch zur Vorlage für Müller. Dessen Kopfball wird jedoch vom Kölner Schlussmann gefangen, der so den Punkt für seine Mannschaft festhält.
Die nun seit neun Jahren in München ungeschlagenen Kölner sorgen mit ihrer Defensivtaktik dafür, dass die Bayern zum zweiten mal in Folge nur 0:0 zu Hause spielen, was in der Bundesliga noch nie vorgekommen ist.

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18Sep/10Off

Stuttgart’s Befreiungsschlag – Gladbach’s Lektion

Der VfB Stuttgart zeigte in der laufenden Saison noch nichts, und legte den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte hin. Die Gladbacher haben, im Gegensatz zum VfB, zwar schon vier Punkte holen können, zeigten in den ersten drei Spielen der Saison jedoch eine Konstanz, die einer Achterbahnfahrt gleicht. Nach dem Unentschieden am ersten Spieltag , wird Leverkusen von Gladbach mit 6:3 abgefertigt. Am vergangenen Wochenende geht Gladbach dann wieder völlig unter und kassiert gegen Frankfurt vier Tore.
Betrachtete man vor der Partie die Fakten, war es schwer einen Favoriten auszumachen.
Es war dann der russische Sturmtank Pavel Pogrebnyak der bereits 90 Sekunden nach Anpfiff zeigte wer hier Herr im Haus ist. Nach einer Flanke von Träsch verlängert Camoranesi auf Cacau, der den Ball aufs Tor bringt. Gladbachs Schlussmann Bailly pariert gerade noch, jedoch landet der Ball bei Pogrebnyak, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschiebt.
Das frühe Tor schockt die Gladbacher, der VfB lässt nicht nach, macht weiter Druck und erspielt sich eine Vielzahl guter Tormöglichkeiten.
In der 21. Minute köpft der, anstatt Serdar Tasci spielende, Innenverteidiger Niedermeier nach einer Ecke den Ball ins Tor.
Den Stuttgartern war auch nach der Erhöhung des Vorsprungs anzumerken, dass hier dem Negativtrend der letzten Wochen ein Ende gemacht werden soll. Zweikampfstark, mit enormem Einsatz, präzisen Pässen und klugen Kombinationen waren sie spielbestimmend und ließen alles sehen, was in den letzten Spielen nicht geklappt hat. Die wenig geprüfte Innenverteidigung mit dem zurückgekehrten Kapitän Delpierre lies nicht anbrennen, die Außenverteidiger Träsch und Boka standen hinten sicher und setzten viele Akzente nach vorne. Insbesondere auf der linken Seite machte der für Molinaro spielende Boka eine sehr gute Partie.
Den Gladbachern in der Phase vor der Pause so gut wie nichts und so wundert es nicht, dass Trainer Frontzeck bereits vor der Pause wechselte. In der 36. Minute kommt Bobadilla für Arango.
Nach Wiederanpfiff wirken die Gladbacher agiler. Die Halbzeitansprache hat wohl Wirkung gezeigt und so sind die Gladbacher nun häufiger in Ballbesitz und kommen Stuttgarts gelangweiltem Torhüter Ulreich immer näher.
Doch dann ist es wieder der Russe, der nach einer Ecke, die Hoffnungen der Borussia zu Nichte macht. Dantes Klärungsversuch nach der Hereingabe landet bei Pogrebnyak, der mit seinem rechten Fuss den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bringt.
Das Aufbäumen der Gladbacher hat nach dem erneuten Gegenschlag ein schnelles Ende gefunden, die schwäbische Torproduktion kommt allerdings erst richtig in Gang:
Nach ca. einer Stunde Spielzeit testet Boka mit einem strammen Fernschuss nach einer abgewehrten Freistossflanke, den Grün-Weissen Torhüter. Bailly kann zunächst klären, doch dann ist es erneut der russische Nationalspieler Pogrebnyak, der mit einem Abstauber seinen ersten Bundesligahattrick perfekt macht.
Das nächste Tor fällt wieder aus einer Standartsituation: Kuzmanovic überwindet mit einem halbhoch geschossenen Freistoß die schlecht stehende Mauer, der Ball bewegt sich in Richtung Tor und setzt dabei immer wieder auf den Boden auf, was es für Bailly schwer macht den Ball einzuschätzen. 5:0
Doch den Schwaben ist nicht anzusehen, dass sie schon Feierabend machen wollen. In der 73. Minute setzt Delpierre zum Kopfball an, nachdem der sehr stark spielende Träsch den Ball von recht hereinbringt, und macht so das halbe dutzend voll.
Sechs Tore, doch immer noch nicht genug. In der 80. Minute hebelt die linke Offensiv-Seite der Schwaben mit einer Serie von kurzen präzisen Pässen die Abwehr der Fohlen aus. Der für Cacau ins Spiel gekommene Marica macht mit dem 7:0 den höchsten Heimsieg Stuttgarts in der Bundesligageschichte perfekt.
Die hohe Niederlage trifft Gladbach wie ein Schlag ins Gesicht, ist aber aufgrund ihrer lustlosen Vorstellung und dem eindrucksvollen Auftreten der Stuttgarter absolut verdient. Für die Schwabe war dies ein sehr wichtiger und großer Schritt aus der Krise.

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13Sep/10Off

Schalke,Wolfsburg und Stuttgart – Krise??

Schaut man nach dem dritten Spieltag auf das untere Ende der Bundesligatabelle, fällt eine Gemeinsamkeit sofort auf; die letzten drei Vereine haben allesamt keinen einzigen Punkt aus drei Spielen geholt.
Für einen Abstiegskanidaten ist dies, wohlgemerkt nach dem erst drei Spiele absolviert sind, nicht ungewöhnlich. Wandert der Blick jedoch von der rechten Spalte mit den Punkten in die linke Spalte mit den zugehörigen Vereinen, stellt man verwundert fest, dass dort Wolfsburg, Schalke und Stuttgart stehen.
Alle drei Teams verbindet nicht nur der Punktestand, sondern auch die hohen Ambitionen die vor der Saison ausgegeben wurden.
Schalke 04 möchte um die internationalen Plätze mitspielen und muss hierfür mindestens 12 Plätze gut machen.
Die Wolfsburger geben sich nichtmal mit der Euroleague zufrieden. Nimmt man die jüngsten Aussagen aus Richtung Volkswagen-Vorstand zur Kenntnis, wollen die Wolfsburger eigentlich zurück in die Champions-League.
Einzig die Stuttgarter geben sich nach dem Abgang ihres besten Spielers Sami Khedira etwas bescheidener. Die aktuelle Saison wurde bereits vor Beginn zum „Umbruchsjahr“ erklärt und einzig ein gelungener Start in die Saison als kurzfristiges Ziel ausgegeben. Ein Ziel, das bereits als verpasst angesehen werden muss.

Schalke und Wolfsburg hingegen unterstrichen mit ihrer Kaufwut auf dem Transfermarkt ihre hohen Ansprüche deutlich.
Mit insgesamt vierzehn neuen Spielern, sowie dem vom VfB mit fragwürdigen Methoden abgeworbenen Manager Heldt, geht der Schalker Trainer und Manager in die neue Saison. Der sonst so klamme FC Schalke 04 konnte es, auch dank der aktuellen Champions-League Teilnahme, bewerkstelligen mit einem Transferminus von insgesamt ca. 20 Millionen Euro die Sommerpause zu beenden. Unter den Neuzugängen so prominente Namen wie Klaas-Jan Huntelaar, José Manuel Jurado und Raúl. Felix Magath bleibt jedoch ganz cool und verteidigt seine Personalplanung in einem Interview. Er hielt es für notwendig, die Mannschaft umzubauen und meint die Erfolge werden erst eintreten wenn sich die Mannschaft eingespielt hat. Viel Zeit bleibt den Blauen jedoch nicht, schon am Dienstag spielt Schalke auswärts in der Champions-League gegen Gruppenfavoriten Olympique Lyon und am darauf folgenden Spieltag findet auch noch das Derby gegen Dortmund statt, die sich aktuell in guter Form befinden.

Nicht so gelassen wie Magath, gibt sich die Führungsspitze in Wolfsburg. Bei den Niedersachsen wurde nach der Niederlage viel geredet, “Meinetwegen kann man das als Krisensitzung bezeichnen”, so Manager Dieter Hoeneß.
Nach der letzten Saison, die total verkorkst wurde, stehen die Grünen mit dem Rücken zur Wand denn Hauptsponsor Volkswagen möchte für die enormen Investitionen die in den letzten Jahren getätigt wurden ständige Erfolge sehen.
Noch vor fünf Jahren war man in Wolfsburg mit dem Klassenerhalt zufrieden. Dann kam VW mit dem Scheckbuch, dann kam Magath, dann kam die Meisterschaft und dann Folgte der Absturz trotz sehr gut besetztem Kader.
In der aktuellen Saison will man mit neuem Trainer und Spielern wie Diego und Dzeko an die erfolgreichen Zeiten anknüpfen.

Für alle drei Vereine gilt, dass eine Saison nicht nach drei Spielen abgeschrieben werden kann. Trotz verpatztem Saisonstart ist für Schalke,Wolfsburg und Stuttgart noch alles drin.


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12Sep/10Off

1.Bundesliga – 3. Spieltag

Freiburg – Stuttgart

Trotz 1:0 Führung verpasste es der VfB auch am dritten Spieltag das erste Mal in der laufenden Saison Punkte einzustreichen. Die Schwaben, die ohne Punkte aus den ersten beiden Spielen in den Breisgau angereist waren, lieferten sich zunächst einen offenen Schlagabtausch mit den Freiburgern. In der ersten Hälfte erspielten sich beide Mannschaften gute Tormöglichkeiten. Das erste Tor entstand nach einer Szene mit Seltenheitswert. Nach einer schönen Flanke von Cacau setzt Pogrebnyak zum Kopfball an. Der 188 cm grosse Stürmer, der eher dafür bekannt ist Kopfbälle Richtung Mond zu schlagen, versenkt den Ball im Netz.
Nach Wiederanpfiff vergibt Cacau nach Pass von Camoranesi die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Der italienische Neuzugang liefert ein gutes Debüt ab.
Trotz Rückstand wird Freiburg immer stärker und so macht Cisse in der 58. Minute den Ausgleich. Obwohl die Stuttgarter eine bessere Leistung zeigten als bei den beiden Niederlagen zuvor, schaffen sie es nach dem Ausgleichstreffer nicht, sich von den Angriffen der Pfälzer zu befreien. In der 71. Minute zieht Schuster ein paar Meter vor der Strafraumgrenze ab und überwindet Torwart Ulreich mit einem nicht unhaltbaren Schuss. Ulreich machte zwar insgesamt ein gutes Spiel mit einigen starken Paraden, ihm unterliefen allerdings auch einige Fehler.
In den Schlussminuten drängte der VfB mit Gewalt auf den Ausgleich, der gute Freiburger Torwart Baumann hielt den Sieg allerdings mit vielen Glanztaten fest.

Frankfurt – Gladbach

Die bisher punktlos gebliebene Frankfurter Mannschaft meldet sich mit einem Torfeuerwerk eindrucksvoll zurück. Den erste von vier Treffern für die Hessen fiel in der 24. Minute. Nach einem Kopfball von Gekas schafft es Schlussmann Bailly geradeso den Ball wegzufausten, jedoch Landet das Leder direkt bei Köhler, der locker abstaubt.
Das 2:0 entsteht durch einen Fehler des Gladbacher Innenverteidigers Dante. Gekas, der neu in die Mannschaft gekommen war schiebt den Ball in der 36. Minute über die Torlinie, nachdem Meier auf den Griechen querlegte.
In der ersten Halbzeit traf nur noch Gladbachs Idrissou zwischen die Pfosten. Da er beim Köpfen im 5-Meterraum Torwart Bailly behindert haben soll wurde der Treffer jedoch nicht gegeben. Ebenfalls Pech hatten die Fohlen als ihnen ein regulärer Elfmeter verwehrt blieb.
Nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff lupft Ochs den Ball sehenswert über den gegnerischen Torwart.
Trotz der hohen Führung macht Frankfurt weiter Druck, das 4:0 erzielte Gekas jedoch nach einem Konter in der 64. Spielminute.
Die Höhe des Sieges ist absolut verdient, da Frankfurt nie aufgehört hat Druck nach vorne zu machen und die Gladbacher nie eine echte Gegenwehr ausübten.

Dortmund – Wolfsburg

Die Partie im nicht ganz ausverkauften Dortmunder Stadion versprach von Anfang an hochklassige Unterhaltung. Bereits in der 6. Minute kam Wolfsburg nach einer Kette von Fehlern in der Dortmunder Hintermannschaft zu seiner ersten Torchance. Die Ablage von Dzeko verpasste Diego allerdings. Bevor die gelben zu ihrer ersten richtigen Torchance kamen, hätte es bereits Elfmeter geben müssen, nachdem Barzagli im eigenen Strafraum mit der Hand zum Ball geht, was Schiedsrichter Aytekin jedoch übersah.
Bis zum Ende der ersten Halbzeit bekommen die 73.000 Zuschauer eine ausgeglichene Partie zu sehen mit einem leichten Chancen plus für die Wolfsburger. Grösster Aufreger ist jedoch Diego, der für eine Tätlichkeit die gelbe Karte sieht, obwohl er auch hätte Rot bekommen können.
In der 50. Minute marschiert Nuri Sahin, der von Anfang an eine gute Rolle spielt, durch das Mittelfeld der grünen. Ohne dass die Dortmunder versuchen den defensiven Mittelfeldspieler anzugreifen, zieht dieser aus gut 30 Metern ab und trifft direkt ins linke obere Eck des Tores.
Nach dem 1:0 wirkt Wolfsburg geschockt und wirkt träge. Offensivbemühungen sieht man fast ausschliesslich bei den Westfalen und so ist das erste Bundesligator des japanischen Neuzugangs Kagawa die logische Folge.
Nachdem 2:0 stellt Wolfsburg das Fussballspielen völlig ein. Die teuerste Innenverteidigung der Bundesligageschichte wirkt hilflos, das Starduo Dzeko und Diego schafft es in der gesamten zweiten Hälfte auf gerade einmal eine Torchance.
Ohne Punkte nach dem dritten Spieltag, findet sich das sehr Ambitionierte Wolfsburg am unteren Ende der Tabelle wieder.

Hamburg – Nürnberg

Die Hamburger gehen als Favorit in diese Partie, und so ist es nicht verwunderlich, dass Nürnberg sich zunächst auf die Verteidigung konzentriert und die Offensive nur durch Konter betreibt. Die beste Torchance haben dann allerdings die Franken. Nach hohem Pass von Gündogan steht Julian Schieber alleine vor dem Tor und hat den Blick für den freistehenden Bunjaku. Der Schweizer versemmelt diese hundertprozentige Torchance jedoch, als er völlig unbedrängt am Ball vorbei schlägt.
Den Hamburgern gelingt im Angriff nicht sehr viel, weshalb in der zweiten Hälfte Elia für Trochowski eingewechselt wird.
Nach einem Eckball von Ze Roberto, bringt Mathijsen den Ball in der 61. Minute mit dem Knie über die Linie.
Nach dem Rückstand macht Nürnberg das Spiel und drückt auf den Ausgleich. Es ist die Leihgabe vom VfB Stuttgart Julian Schieber, der an der Hamburger Innenverteidigung vorbei kommt und alleine vor Rost steht. Der Hamburger Schlussmann bringt den Angreifer mit den Händen zu Fall, Schiedstrichter Wingenbach gibt zurecht Strafstoss, den Pinola sicher verwandelt.
Bis zum Ende der Partie schafft es keine der beiden Mannschaften dominant aufzuspielen, die Punkteteilung ist absolut verdient für beide Mannschaften.

Hannover – Leverkusen

Die erste Nennenswerte Szene in diesem Duell geschieht in der vierten Minute. Nationalmannschafts-Kapitän Ballack verhindert eine Torchance seines Gegners durch oulspiel, und sieht dafür völlig angebracht die gelbe Karte. Ebenfalls Ballack ist es, der kurze Zeit später den jungen Hannoveraner Schlussmann mit einem wuchtigen Freistoss testet. Fromlowitz faustet den Ball weg.
Nach einem Ballverlust von Castro in der eigenen Hälfte und einer anschliessenden schönen Kombination der Hannoveraner steht Didier Ya Konan alleine vor dem Tor und verwandelt den Ball sicher. Bereits in der 31. Minute muss Ballack aufgrund vom Feld nachdem er einen Schlag auf sein Knie bekommen hatte. Für ihn kommt Lars Bender. Die Leverkusener liesen sich durch den Rückstand nicht verunsichern und machten weiterhin das Spiel. Nach zu hartem Einsteigen von Pogatetz erhält dieser die Gelb-Rote Karte und muss in der 36. Minute vom Platz. Trotz Unterzahl, spielt sich Hannover immer mehr Torchancen heraus und so folgt das 2:0 durch Abdellaoue nach einem Eckball von Pinto.
Um überhaupt noch eine Chance auf Punkte zu haben, erhöht Leverkusens Trainer Jupp Heynckes das Risiko und bringt in der 60. Minute Derdiyok als dritten Stürmer. Eine Entscheidung die sich auszahlt. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung macht der Schweizer Nationalspieler den Anschlusstreffer. Ebenfalls Derdiyok ist es, der kurz vor Schluss nur durch ein Foul gestoppt werden kann und so einen Freistoss heraus holt. Helmes tritt an und versenkt den Ball zum späten Ausgleich in der 90.Minute.
Das Unentschieden ist zwar gerecht, jedoch blieb Leverkusen in Überzahl hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Bayern – Bremen

In einem von Taktik geprägten Zusammentreffen am Samstagabend, trennen sich die beiden Mannschaften torlos. Obwohl die Bayern in der Anfangsphase mehr Ballbesitz haben und insgesamt das Spiel machen, schaffen sie es nicht eine ihrer Chancen zu verwerten. Die Bremer Verteidigung mit Neuzugang Silvestre steht meist gut, die Bayern schaffen es allerdings trotzdem immer wieder vor den gegnerischen Kasten. Doch auch die Bremer gelangen zu Torchancen, und das obwohl Spitzentorjäger Pizzaro nicht dabei ist. Insbesondere Marco Marin setzt immer wieder Akzente nach vorne. Ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen entsteht allerdings nicht.
In der zweiten Halbzeit kommt Kroos für Klose. Nach der Hereinnahme des Mittelfeldspielers kommt etwas mehr Dynamik ins Spiel. Ab der Hälfte der zweiten Spielzeit, schaffen es beide Mannschaften immer wieder zu guten Tormöglichkeiten zu kommen, der Ball rollt allerdings nie über die Linie. Auffallend war, wie gut der Bremer Neuzugang Wesley bei seinem Ligadebüt bereits integriert ist.
Franck Ribery machte ebenfalls ein gutes Spiel und erinnert an seine starken Auftritte in der vorletzten Saison. Auf der anderen Seite laufen Offensivaktionen häufig über den Jungnationalspieler Marco Marin.
Allerdings waren die besten Spieler auf dem Platz wohl die Torhüter auf beiden Seiten. Mit starken Leistungen waren es Butt und Wiese, die für ihre Mannschaften jeweils einen Punkt holten.

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11Sep/10Off

Samstags-Spiele der 2. Bundesliga

1860 verliert in Duisburg

Am dritten Spieltag der zweiten Fußball Bundesliga kam der TSV 1860 München nicht über ein 1:2 im Auswärtsspiel gegen den MSV Duisburg hinaus. In einer sehenswerten Partie dominierten die Gastgeber mit viel Spielanteil zunächst die Partie. Grlic und Maierhofer hatten bereits in der fünften und sechsten Minute die ersten guten Möglichkeiten den MSV in Führung zu bringen. Die Münchner Löwen setzen in der Anfangsphase der ersten Halbzeit nur wenige Akzente nach vorne. Erst nach zehn Minuten schienen sie sich einigermaßen zu akklimatisieren, die besseren Chancen hatte aber weiterhin der MSV Duisburg, der die Chancen jedoch nicht verwerten konnte. Das sollte sich in der 25. Minute rächen als Lauth, nach einem Querpass von Leitner, den Ball aus 25 Metern Entfernung mit einem fulminanten Schuss ins Tor hämmerte. Die Löwen retteten eine zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte 0:1 Führung in die Kabine.

Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit sorgte Baljak mit einem Traumtor für den Ausgleich der Hausherren. Nach einem Einwurf von Koch nahm er den Ball gekonnt an und setzte das Leder aus der Drehung aus 25 Metern Entfernung unter die Latte zum 1:1. Danach schien die Partie etwas zerfahren. dem TSV 1860 gelang es nicht ein eigenes Offensivspiel zu etablieren und dem MSV fehlten ebenfalls die klaren Aktionen. Duisburg hatte aber weiterhin die meisten Spielanteile und drängte auf den Sieg. In der 66. Minute sollten diese Bemühungen belohnt werden. Nachdem Bell den Ball im eigenen Strafraum vertändelte, war es wieder einmal Baljak der die Situation blitzschnell erkannte und zum 2:1 Endstand ins linke Eck einnetze.

FSV Frankfurt schlägt Fortuna Düsseldorf

Auch im dritten Spiel der Saison 2010/2011 bleibt Düsseldorf sieg- und punktlos. Die im Vergleich zum letzten Spiel auf vier Positionen umgestellte Elf von Trainer Norbert Meier wollte eigentlich in Frankfurt die ersten Punkte der Saison holen. Die Anfangsphase gestaltete sich aber zerfahren, da es keiner der beiden Mannschaften gelingen wollte ein eigenes Spiel aufzuziehen. Diese Phase des Spiels zeichnete sich vor allem durch zahlreiche Fehlpässe auf beiden Seiten aus. Nach 38 Minuten gaben die Frankfurter dem Geduldsspiel durch das 1:0 durch Cidimar eine neue Wendung. In der 40. Minute hätten die Hessen auf 2:0 erhöhen können, doch Fillinger setzte den Ball aus kürzester Distanz deutlich über das Tor.

In der zweiten Halbzeit hatten die Rheinländer mehr Spielanteile, hatten jedoch keine zündenden Ideen und konnten keine wirkliche Torgefahr entwickeln. Die beste Chance auf Seite der Fortuna hatte noch Torghelle in der 70. Minute, es blieb jedoch beim 1:0 Endstand für die Hessen. Mit nun drei Niederlagen in folge verpatzt die Fortuna aus Düsseldorf den Saison Auftakt.

Union verliert in Paderborn

Bereits am Freitag trafen der SC Paderborn 07 und der 1. FC Union Berlin aufeinander. Die Paderborner starteten engagiert in die Partie und setzten auch in der Anfangsphase der Partie gegen den 1. FC Union Berlin die meisten Akzente. Durch ein relativ ungenaues Aufbauspiel machten sie sich das Leben aber unnötig schwer. Da auch Union Schwierigkeiten hatte den eigenen Rhythmus zu finden und ein eigenes Spiel aufzubauen verflachte die Partie mit fortlaufender Spielzeit zusehends. Torgelegenheiten waren in der 1. Halbzeit Mangelware und so gingen beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit starteten die Westfalen wieder selbstbewusst in die Partie und erhöhten den Druck auf die Berliner. In der 58. Spielminute wurden diese Bemühungen dann belohnt. Nach einem Konter bediente Krösche den Paderborner Manno, der den Ball mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 einnetzte. Jetzt riskierten auch die Berliner mehr und kamen in der 68. Minute nach einem Freistoß zu einer guten Gelegenheit für den Ausgleichstreffer. Diese Chance der Berliner wirkte wie ein Weckruf für die Hausherren, die in der Folge ihre Offensiv-Bemühungen steigerten. In der 86. Minute machte Krösche alles Klar und sorgte per Foul-Elfmeter für den 2:0 Endstand. Der SC Paderborn 07 holt somit die ersten Punkte in der noch jungen Saison.

Ergebnisse der Freitags-Spiele des 3. Spieltags

VfL Osnabrück – Erzgebirge Aue 3:2
FC Ingolstadt 04 – Rot-Weiß Oberhausen 1:2



Zur aktuellen Tabelle der 2. Fußball Bundesliga

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11Sep/10Off

Schalke macht Fehlstart perfekt

Schalke-hoffenheim-300x173 in Schalke macht Fehlstart perfektAuch nach dem dritten Spieltag der Fußball Bundesliga bleibt die runderneuerte Elf von Trainer Felix Magath weiterhin punktlos. Das Team des FC Schalke 04, das in der letzten Zeit durch einige spektakuläre Neuverpflichtungen Schlagzeilen machte, verliert das dritte Spiel in Folge und macht somit den Fehlstart in die Bundesliga Saison 2010/2011 perfekt. Eigentlich wollten die Gelsenkirchener in der Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim die ersten Punkte einfahren.

Schalke begann zunächst auch sehr konzentriert, setzte Hoffenheim in der Anfangsphase stark unter Druck und kam in der zehnten Minute zur ersten guten Möglichkeit durch Klaas-Jan Huntelaar. Die TSG kam in dieser Phase nur durch Schalker Nachlässigkeiten zu Chancen, die sie aber zunächst nicht nutzen konnten. Mit zunehmender Spielzeit gelang es den Hoffenheimern aber immer besser den eigenen Spielrythmus zu finden und gewann Spielanteile zurück. Immer öfter tauchte die Rangnick-Elf nun vor National-Torhüter Manuel Neuer auf, der die Schalker in der 26. Minute gleich zweimal durch großartige Reflexe vor dem Rückstand bewarte. Auch in der 37. Minute konnte Neuer sich beweisen und wehrte den Schuss des Hoffenheimers Ibisevic gekonnt mit seinem Bein ab, schoss den Bosnier aber wieder an, so dass der Ball knapp ins linke Tor-Aus trudelte. Nach der anschließenden Ecke sorgte eine Schalker Unachtsamkeit dafür, dass Vorsah nach einer perfekten Flanke völlig unbedrängt zum 1:0 für die Gastgeber einköpfen konnte.

In der zweiten Halbzeit brachte Schalke Trainer Felix Magath Baumjohann und Matip für Metzelder und Edu. Die Gastgeber machten aber weiter Druck und waren drauf und dran auf 2:0 zu erhöhen. In der 47. Minute wurde ein Treffer durch Salihovic nach klarer Abseitsstellung zu recht nicht gegeben. Auch Ibisevic vergab in der 49. und 58. Minute zwei sehr gute Chancen. In der 59. Minute ließ Huntelaar sein können aufblitzen und setzte einen satten Kopfball an die Hoffenheimer Quer-Latte. Schalke gelang es in dieser Phase des Spiels weiter Druck aufzubauen und suchte konsequent den Abschluss. Gute Chancen auf Schalker Seite im Minutentakt waren die Folge. Huntelaar, Jones und Moritz ließen in der 63., 64. und 65. Minute nochmal Hoffnung aufkeimen. Der königsblauen Elf lief jedoch allmählich die Zeit davon und Nachlässigkeiten im Spielaufbau eröffneten der TSG einige Konter-Chancen. In der Nachspielzeit sorgte ein Patzer des Schalker Keepers für den 2:0 Endstand. Salihovic setze einen Freistoß gegen den Innenpfosten, der dann unglücklich von Neuer ins eigene Tor abprallte.

Der FC Schalke unter Trainer Felix Magath steht nun nach der dritten Niederlage in Folge im Revier-Derby gegen Borussia Dortmund am vierten Spieltag mit dem Rücken zur Wand. Sollte es den Schalkern gegen Erzrivalen Dortmund nicht gelingen zu punkten könnte die Luft für Trainer Magath allmählich dünn werden.

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